Publikation



Mothers' Transitions into the Labor Market under Two Political Systems: Comparing East and West Germany before Reunification


Der Beitrag untersucht die Erwerbsbeteiligung von Müttern nach der Geburt ihres Kindes. Durch die Verwendung von Längsschnittdaten der deutschen Rentenversicherung, die monatsgenaue Informationen über das Erwerbsleben von Frauen in der ehemaligen DDR sowie der BRD enthalten, lassen sich Rückschlüsse auf die Bedeutung institutioneller Rahmenbedingungen für die Arbeitsangebotsentscheidungen von Müttern ziehen. Während in Ostdeutschland nahezu alle Mütter innerhalb von 18 Monaten nach der Geburt ihres Kindes in den Arbeitsmarkt zurückkehren, ist dieser Anteil in Westdeutschland deutlich geringer. Überdies weisen westdeutsche Frauen, deren Kind das Kindergarten- bzw. Schulalter erreicht, eine erhöhte Rückkehrwahrscheinlichkeit auf. In beiden Teilen Deutschlands zeigt sich zudem eine hohe Korrelation zwischen der Erwerbspartizipation vor der Geburt und der Wahrscheinlichkeit der Rückkehr in den Arbeitsmarkt nach der Geburt.



Autor/en

Julia Bredtmann; Jochen Kluve; Sandra Schaffner

Erschienen in

Schmollers Jahrbuch. Zeitschrift für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, 133. Jahrgang, Heft 3/2013, S. 375 - 408

Schlagworte:

Erwerbsbeteiligung; Mütter; Geburt; Kind; Ostdeutschland; Westdeutschland; Arbeitsmarkt



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Letzte Änderung: 11.3.2014