Publikation



Einkommens- und Rentenentwicklung in Hessen und seinen Regionen


Hintergrund und Ziel der Untersuchung

Analysen zum demografischen Wandel schätzen für weite Teile Deutschlands wie auch Hessens rückläufige Bevölkerungszahlen und vor allem erhebliche altersstrukturelle Veränderungen voraus. Vor diesem Hintergrund ist bereits heute absehbar, dass sich langfristig für die öffentlichen Haushalte des Bundes sowie der Kreise und Kommunen zusätzliche Belastungen ergeben können.

Abschätzungen für Deutschland sind in einer Studie des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung zusammengestellt. Inhalt dieser Studie sind Simulationen zur langfristigen Tragfähigkeit der gesamtstaatlichen Finanzpolitik in Deutschland. Der Simulationszeitraum reicht bis zum Jahr 2060. Den Simulationen liegt die Abschätzung der Bevölkerungsentwicklung nach Alter und Geschlecht zugrunde sowie Prognosen verschiedener Merkmale, die zum Transferbezug führen können, wie Arbeitslosigkeit, Krankheit, Erwerbsminderung, Zugang als Altersrentner, Hinterbliebenenstatus, Pflegebedürftigkeit etc. Die Simulationen zur langfristigen finanziellen Entwicklung erfolgen separat für die Bereiche Alterssicherung, Gesundheit und Pflege, Arbeitslosigkeit sowie Bildung und Familie. In der aggregierten Gesamtentwicklung lässt sich dabei erkennen, dass bis 2020 die staatlichen Ausgaben für die genannten Bereiche für Deutschland in etwa konstant bleiben. Dies resultiert im Wesentlichen daraus, dass die demografische Alterung in dieser Zeit noch eher gedämpft ist. Auch können aufgrund einer zu erwartenden positiven Arbeitsmarktentwicklung die dafür zu leistenden Unterstützungsleistungen eher rückläufig sein. Dieser Trend wird auch durch eine aktuelle Studie des DIW bestätigt, wonach die Überschüsse der öffentlichen Kassen mittelfristig auf eine Höhe von 28 Milliarden Euro prognostiziert werden.

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Link zur Publikation: http://www.hessen-agentur.de/mm/mm001/871_Einkommen_Rentenentwicklung_Internet_komplett.pdf



Autor/en

Uwe van den Busch; Heiko Müller; Dr. Kerstin Frings

Erschienen in

HA Report 871 der HA Hessen Agentur GmbH Wiesbaden, 2014

Schlagworte:

Demographischer Wandel; Arbeitsmarktentwicklung; Bevölkerungsentwicklung



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Letzte Änderung: 6.11.2014