Publikation



Geschlechtsspezifische Arbeitsmarktsegregation und Geburtenverhalten: Neue Befunde auf Basis der "Biografiedaten ausgewählter Sozialversicherungsträger in Deutschland" (BASiD)


Dieser Artikel basiert auf neu verfügbaren Registerdaten der deutschen Rentenversicherung, die mit Daten der Bundesagentur für Arbeit verknüpft wurden und neben Fertilitätsbiografien von Frauen Längsschnittinformationen über Betriebe, in denen Frauen beschäftigt waren, enthalten. Im Zentrum des Beitrags steht die Frage des Einflusses der geschlechtsspezifischen Segregation auf der Betriebsebene (gemessen am Anteil weiblicher Beschäftigter im Betrieb) auf den Übergang zum ersten, zweiten und dritten Kind. Im Einklang mit der bisherigen Forschung bestätigen die vorliegenden Analysen eine starke geschlechtsspezifische Segregation auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Auch ein starker Zusammenhang zwischen geschlechtsspezifischer Segregation und Geburtenraten kann festgestellt werden. Frauen in Betrieben mit einem hohen Frauenanteil unter den Beschäftigten weisen erheblich höhere Geburtenraten auf als andere. Dies gilt für Familiengründungen wie auch für Zweit- und Drittgeburten.



Autor/en

Michaela Kreyenfeld; Anja Vatterrott

Erschienen in

MPIDR Working Paper WP 2013-009, Max-Planck-Institut für demografische Forschung, Rostock, Juni 2013, Seite 1-35.

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Letzte Änderung: 8.11.2016