Publikation



Alterseinkommen von Müttern und kinderlosen Frauen im Haushaltskontext


Die durchschnittliche gesetzliche Rente von Frauen ist deutlich niedriger als die von Männern, vor allem in Westdeutschland. Als häufigste Ursache für die niedrigeren Rentenanwartschaften von Frauen wird die Kindererziehung genannt, die sowohl längere Unterbrechungen der Erwerbstätigkeit als auch niedrige wöchentliche Arbeitszeiten verursache. Die folgenden Analysen zeigen zunächst, ob und in welchem Umfang die persönliche Alterssicherung von Frauen mit steigender Kinderzahl abnimmt. Hierbei werden die Alterssicherung aus gesetzlicher und betrieblicher Absicherung und weiteres ergänzendes Einkommen betrachtet. Weiterhin wird gezeigt, wie sich die Haushaltseinkommen von Frauen im Alter darstellen, denn durch das Zusammenleben mit einem Partner kann das persönliche Einkommen im Paarhaushalt an Bedeutung verlieren. Des Weiteren trägt oft auch die Hinterbliebenenversorgung aus mehreren Quellen zum Haushaltseinkommen alleinlebender Frauen bei. Die Untersuchung wird mit einem Datensatz durchgeführt, der unter Beteiligung der Deutschen Rentenversicherung Bund und des Max-Planck-Instituts für Sozialrecht und Sozialpolitik (MEA) erstellt wurde. Die Besonderheit der Daten "SHARE-RV 3-0-0" besteht aus der Verbindung von Befragungsdaten von Personen über 50 Jahren in Haushalten mit anonymisierten Daten aus den Konten der Rentenversicherung (RV).



Autor/en

Tatjana Mika; Christin Czaplicki; Julia C. Post

Erschienen in

RVaktuell (Fachzeitschrift für amtliche Mitteilungen der Deutschen Rentenversicherung), Jahrgang 63, Heft 5/6/2016, S. 117 - 123

Schlagworte:





zurück

Letzte Änderung: 8.11.2016