Publikation



Inanspruchnahme medizinischer Rehabilitation wegen psychischer Erkrankungen: Gibt es Unterschiede zwischen Menschen deutscher und ausländischer Staatsangehörigkeit?


Problemstellung
In der aktuellen Diskussion um die Häufigkeit psychischer Erkrankungen bei Migranten ergibt sich kein klares Bild: einige Studien weisen auf erhöhte Prävalenzen bei dieser Bevölkerungsgruppe hin (z.B. Bermejo et al. 2010), andere nicht. So berichten Lindert et al. (2009) in ihrer Meta-Analyse zwar für Flüchtlinge höhere Erkrankungsraten als für ausländische Arbeitsmigranten, ermittelten jedoch bei ausländischen Arbeitsmigranten kein generell höheres Risiko für psychische Erkrankungen als bei Einheimischen. Um in diesen Fragen weitere Erkenntnisse zu gewinnen, untersuchen wir anhand von Routinedaten der Deutschen Rentenversicherung die Inanspruchnahme entsprechender Rehabilitationsmaßnahmen durch in Deutschland sozialversicherungspflichtig Beschäftigte unterschiedlicher Nationalität.

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Autor/en

R. Kaluscha; P. Brzoska; E. Jacobi; G. Krischak

Erschienen in



Schlagworte:

Arbeitsmigranten; Migration; Flüchtlinge



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Letzte Änderung: 21.3.2011