Publikation



Alters- und Renteneinkommen von Witwen und Witwern in Deutschland: Ein Überblick über die Leistungen der GRV und empirische Ergebnisse


Zu den zentralen Aufgaben der gesetzlichen Rentenversicherung gehört die Versorgung Hinterbliebener. Sie soll im Falle des Todes eines versicherten Lebenspartners die Existenz des oder der Hinterbliebenen über eine Witwen- oder Witwerrente absichern. Der Beitrag stellt zunächst auf Ebene der amtlichen Bevölkerungsstatistik die allgemeinen Hintergründe dar, vor denen diese Einrichtung gesehen werden muss. Dazu gehört, dass Frauen öfter verwitwet sind als Männer. Das ist so, weil Frauen häufiger einen älteren Ehepartner haben und über eine längere Lebenserwartung verfügen als Männer. Außerdem zeigt sich, dass für aktuelle und nachrückende Rentnerkohorten die Ehe und die damit in Verbindung stehenden Sicherungsarrangements nach wie vor wichtig sind. Informationen zu Anzahl der Witwen nach verschiedenen Altersgruppen und zu ihren Haushalten runden das auf Basis der amtlichen Statistik gezeichnete Bild ab. Außerdem werden die im umfangreichen statistischen Berichtswesen der GRV enthaltenen Informationen dargestellt. Als statistische Einheit können je nach Statistik die Renten betrachtet werden oder ein Personenbezug hergestellt werden. Das ist vor allem deshalb wichtig, weil die Witwenrente neben einer eigenen Versichertenrente insbesondere bei Frauen eine hohe Bedeutung hat. Daneben werden weitere Informationen aus Befragungen aufbereitet. Sie zeigen die Höhe des gesamten Alterseinkommens und bilden weitere Aspekte der finanziellen Lebenssituation der Betroffenen ab.



Autor/en

Michael Stegmann; Ulrich Bieber

Erschienen in

Zeitschrift "Deutsche Rentenversicherung", Heft 1/2012, S. 45 bis 68

Schlagworte:

Hinterbliebene



back

Letzte Änderung: 26.4.2012