Häufig gestellte Fragen - F.A.Q.

Die F.A.Q. enthalten Antworten auf häufige Fragen (englisch: Frequently Asked Questions).

Wie läuft die Online-Antragstellung ab?

1. Antrag auswählen
Wählen Sie aus den am häufigsten verwendeten Formularen oder verwenden Sie die Such-Funktion um das benötigte Formular auszuwählen.

Gespeicherte Anträge
Bei Anmeldung ohne Signaturkarte bzw. ohne "Online-Ausweisfunktion" erfolgt eine Passwortabfrage zum gespeicherten Antrag/Vorgang.

2. Fragendialog bearbeiten
Zur raschen Bearbeitung Ihres Antrages benötigen wir von Ihnen vollständige und korrekte Informationen und die entsprechenden Unterlagen.
Es wird nur der für Ihr jeweiliges Anliegen relevante Fragenkatalog interaktiv zusammengestellt. Werden bereits beantwortete Fragen nachträglich verändert, können weitere Fragen hinzukommen oder vorherige Fragen wegfallen. Bei der Beantwortung der Fragen werden Sie durch Plausibilitätsprüfungen und Hilfefunktionen (Direkthilfe an der aktuell angezeigten Frage) unterstützt.

3. Zusammenfassung prüfen
Vor der Übermittlung können Sie Ihre Angaben in einer Zusammenfassung ansehen, prüfen und drucken..

4. Nachzureichende Nachweise auswählen, ggf. digital beifügen
Im Hintergrund erfasst eAntrag die nachzureichenden Unterlagen. Eine Übersicht wird Ihnen nach Beantwortung aller Fragen im Unterlagenassistent zur Verfügung gestellt.

5. Erklärungen akzeptieren
Bevor Sie die Angaben elektronisch übermitteln, müssen Sie die individuellen Erklärungstexte akzeptieren. Eine eigenhändige Unterschrift ist in der Regel nicht mehr erforderlich.

6. Antragsdaten senden
Wenn Sie alle erforderlichen Fragen beantwortet haben, kann Ihr Antrag an den Rentenversicherungsträger übermittelt werden.

7. Sendebestätigung für die eigenen Unterlagen speichern und ggf. ausdrucken
Nach erfolgreicher Übermittlung wird Ihnen eine Sendebestätigung bereitgestellt.

8. Bereitgestellte PDF-Dokumente für die eigenen Unterlagen speichern und ggf. ausdrucken
Ihre Angaben werden als PDF-Dokumente bereitgestellt, diese können Sie speichern bzw. ausdrucken.

9. Zusatzdruck(e) für den Rentenversicherungsträger speichern, ausdrucken und unterschreiben
Ist eine eigenhändige Unterschrift erforderlich, unterschreiben sie bitte gekennzeichnete Zusatzdrucke.

10. Analoge Nachweise und Zusatzdrucke an den Rentenversicherungsträger übersenden
Für nachzureichende Nachweise und Zusatzdrucke stellen wir ein voradressiertes Schreiben zur Verfügung.

Warum kann ich nicht alle Fragen über den Navigator erreichen?

Über den Navigator können Sie nur zu Fragen springen, die bereits bearbeitet wurden. Da der Fragendialog interaktiv reagiert, kann in Abhängigkeit Ihrer Antwort auf eine Frage (ja oder nein) in der Folge der Antragstellung eine oder mehrere Fragen wegfallen oder hinzugefügt werden. Hierdurch sollen Ihnen nur relevante Frage zur Beantwortung präsentiert werden, vermeidbare Fragen werden nicht gestellt. Gleiches gilt, wenn Sie bereits beantwortete Fragen nachträglich verändern.

Warum kann ich die Frage nicht verlassen, wenn ich diese versehentlich zuerst mit "ja" beantwortet habe?

Jede Frage wird in einer eigenen Ansicht dargestellt. In der jeweils ersten Ansicht wird abgefragt, ob die Frage für Sie relevant ist. (Bsp.: "Haben oder hatten Sie weitere Staatsangehörigkeiten?").
Wird diese Frage mit "ja" beantwortet und die Schaltfläche "Weiter" betätigt, können Sie in der anschließenden Eingabemaske die entsprechenden Daten zur Auswahl "ja" eintragen. Sofern mehrere Sachverhalte (Mehrfachantworten) anzugeben bzw. möglich sind (z.B. Staatsangehörigkeiten, Kinder, Versicherungszeiten, usw.) werden diese näheren Angaben in einer Tabelle erfasst.
Soll nun die Beantwortung der Frage hier abgebrochen werden ohne das nähere Angaben zu der Auswahl "ja" eingetragen werden (die Frage also nicht beantwortet wird) kann es erforderlich sein, dass zuerst die bereits erfassten Daten der Mehrfachantwort entfernt wird. Hierfür muss die entsprechende Schaltfläche für das Löschen des Sachverhaltes betätigt werden. Durch das Löschen gelangen Sie wieder zu der Frage zurück, welche Sie zuerst versehentlich mit "ja" beantwortet haben. Hier müssen Sie nun entsprechend erneut eine Auswahl treffen. Da "ja" nicht zutreffend ist, kann bei einer Pflichtfrage nur "nein" ausgewählt werden. Sofern es sich nicht um eine Pflichtfrage handelt, könnten Sie auch die Vorbelegung "unbeantwortet" belassen.

Wohin kann ich mich wenden, wenn ich eine Frage nicht verstehe?

Sie können die Hilfe in der Anwendung nutzen. Zu jeder Frage wird eine Direkthilfe angeboten. Dort wird der Sachverhalt erläutert.

Ist es zwingend erforderlich, vor jedem betätigen der Schaltfläche "Weiter" die Antragstellung bzw. den Vorgang durch betätigen der Schaltfläche "Speichern" zu sichern?

Nein, es ist für die Fortsetzung der Antragstellung bzw. des Vorgangs nicht erforderlich. Auch wird von der Anwendung der elektronischen Antragstellung eine Speicherung der Daten nicht verlangt, um die Antragstellung/den Vorgang fortzusetzen. Das "Speichern" des Vorgangs ist u.a. dafür vorgesehen, eine begonnene Antragstellung zu einem späteren Zeitpunkt fortzuführen wenn diese z.B. aus Zeitgründen nicht mehr fortgesetzt werden kann oder aber für die Beantwortung der aktuellen Frage erst weitere Unterlagen einzusehen oder anzufordern sind. Um bei technischen Problemen/Zwischenfällen nicht alle bereits getätigten Angaben zu verlieren wird aber das "Speichern" der Daten während der Antragsaufnahme empfohlen.

Wird der Antrag/Vorgang automatisch gespeichert?

Nein. Sie können aber die Funktion Autospeichern ab Beginn des Antrags/Vorgangs einschalten. Sofern die Anwendung ohne authentifizierte Anmeldung mit einer Signaturkarte oder "Online-Ausweisfunktion" genutzt wird, werden Sie aufgefordert ein Passwort zu vergeben, damit der gespeicherte Antrag/Vorgang später wieder von Ihnen geöffnet werden kann. Wenn Sie das Antragsverfahren/den Vorgang unterbrechen möchten bzw. keine Angaben mehr tätigen, müssen Sie die bisher getätigten Angaben speichern. Aus Sicherheitsgründen wird die Anwendung automatisch beendet, wenn Sie 15 Minuten keine Eingaben tätigen. Nicht gespeicherte Daten gehen verloren und Sie müssen sich neu anmelden.

Warum wird die Antragstellung/der Vorgang nicht automatisch per Voreinstellung gespeichert?

Die Entscheidung, ob ein begonnener Antrag/Vorgang bzw. die eingegebenen Daten innerhalb des gesicherten Systems der Deutschen Rentenversicherung vor unbefugten Zugriffen geschützt gespeichert werden soll, darf nicht automatisch erfolgen. Diese Entscheidung muss der Antragsteller explizit treffen, einerseits ob überhaupt gespeichert werden soll und ob ggf. automatisch gespeichert werden soll.
Bei einer Antragstellung ohne Authentifizierung muss ein Passwort vergeben werden, um den gespeicherten Antrag bzw. den gespeicherten Vorgang wieder öffnen zu können. Bei einer authentifizierten Speicherung ist die verwendete Authentifizierung-Art auch wieder zum Öffnen des gespeicherten Antrags bzw. den gespeicherten Vorgangs erforderlich, weshalb hier kein Passwort zu vergeben ist.
Sofern der Dialog "Speichern" erstmals aufgerufen wird, kann manuell das "Autospeichern" eingeschaltet werden. Ferner kann das "Autospeichern" eingeschaltet werden, wenn der gespeicherte Antrag bzw. der gespeicherte Vorgang erneut aufgerufen wird.

Muss ich den Antrag/Vorgang am selben Tag absenden, an dem ich ihn begonnen habe?

Nein, der Antrag/Vorgang kann gespeichert werden. Sie haben 30 Tage Zeit, den Antrag/Vorgang auszufüllen und dann an den Rentenversicherungsträger zu senden.

Wird mit dem Speichern der Antrag/Vorgang an den Rentenversicherungsträger übermittelt (versandt)?

Nein, der Antrag/Vorgang wird erst nach vollständigem Abschluss des Antragsverfahrens/Vorgangs durch Versand an den Rentenversicherungsträger übermittelt.

Wo finde ich das Paragraphen-Zeichen = § auf meinem iPad?

Einige Sonderzeichen sind hinter anderen Symbolen versteckt und werden über das Auswahlkästchen aufgerufen.
So wird z.B. das Paragraphen-Zeichen aufgerufen:
1. Tippen Sie in der Tastatur auf ".?123",
2. Finger auf die & - Taste legen,
3. Warten, bis das Auswahlkästchen erscheint,
4. Finger auf das gewünschte § - Zeichen ziehen,
5. Loslassen.
Bitte beachten Sie, dass die Tastaturbelegung nicht durch die Deutsche Rentenversicherung erfolgt sondern durch den Hersteller der Hardware bestimmt wird. Sofern durch diesen eine Änderung erfolgt, kann sich auch die oben beschriebene Verfahrensweise zum Einfügen eines Sonderzeichens bzw. die auszuwählende Taste ändern.

Warum sind die Fragen mit dem Wert "unbeantwortet" vorbelegt?

Die Anträge/Vorgänge enthalten sowohl Pflichtfragen als auch ergänzende Fragen. Abhängig von dem ausgewählten Antrag/Vorgang müssen die Pflichtfragen zwingend aktiv von Ihnen beantwortet werden. Die Nichtbeantwortung dieser Pflichtfrage würde zu aufwendigen Rückfragen durch unsere Sachbearbeitung führen, weshalb durch die Anwendung bzw. die vorhandene Fehlerprüfung das Betätigen der "Weiter"-Taste verhindert wird. Als Antragsteller müssen Sie hier z.B. durch die Auswahl von "ja" oder "nein" eine erforderliche Angabe tätigen, andernfalls kann die Antragstellung bzw. das anschließende Verfahren nicht fortgesetzt werden. Weitere ergänzende Fragen, welche als "optional" gekennzeichnet sind, werden Ihnen zur Beantwortung angeboten weil der Sachverhalt ggf. für Sie in Betracht kommen kann bzw. zu berücksichtigen ist. Für den Fortgang des Verfahrens sind diese aber nicht zwingend erforderlich bzw. kommt der Sachverhalt auch nicht für jeden Antragsteller in Betracht. In unserer Anwendung können diese optionalen Fragen somit mit der Vorbelegung bzw. dem Wert = "unbeantwortet" berücksichtigt und die Antragstellung fortgesetzt werden.

Warum werden der Rentenversicherung bekannte Daten und Werte nicht automatisch in die Antragsformulare übernommen?

Die Übernahme von Daten aus Ihrem Versicherungskonto in die Anwendung zur elektronischen Antragstellung bzw. die Antragsformulare setzt eine erfolgreiche authentifizierte Anmeldung mit einer Signaturkarte oder der "Online-Ausweisfunktion" voraus. Aus Datenschutzgründen darf bei der Anmeldung bzw. der Antragstellung ohne Authentifizierung keine Datenübermittlung vom Rentenversicherungsträger an die Anwendung zur elektronischen Antragstellung erfolgen bzw. erfolgt bei der Antragstellung ohne Authentifizierung kein Datenabruf vom Versicherungsträger durch die Anwendung zur elektronischen Antragstellung. Die Antragstellung können Sie selbstverständlich ohne Authentifizierung durchführen, allerdings darf nur ein Versand Ihrer Daten zum Rentenversicherungsträger erfolgen.

Warum kann das SEPA-Lastschriftmandat nicht online ohne Unterschrift erteilt werden?

Die Schriftformerfordernis bzw. die Einholung eines handschriftlich unterschriebenen SEPA - Lastschriftmandats ist der bestehenden Problematik der Beweisbarkeit papierloser Mandatserteilungen geschuldet. Entsprechende Regelungen finden sich in den AGB zwischen Bank und Kunde. Einzelne Kreditinstitute gehen "auf Nummer sicher" und lehnen in ihren Inkassovereinbarungen eine Ermächtigung über das Internet ausdrücklich ab oder aber verlangen ausdrücklich eine handschriftlich unterzeichnete Mandatserteilung. Um Schadensersatzforderungen durch Kreditinstitute und/oder die Rücknahme von "unautorisierten" Lastschriften zu vermeiden -welche durch eine nicht eingehaltene bzw. nicht nachweisbare Schriftform veranlasst werden- muss die Deutsche Rentenversicherung die Erteilung des SEPA - Lastschriftmandats auf herkömmlichen Weg, also in Papierform und mit händischer Unterschrift verlangen.

Warum kann ich meine E-Mail-Adresse oder meine E-Postbrief (E-Brief)-Adresse nicht als Dokumentenzugang per De-Mail eingeben obwohl meine E-Mail-Adresse mit .de endet?

Die Endung .de in Ihrer E-Mail-Adresse bedeutet nicht, dass es sich um eine De-Mail handelt und das Sie an diesem "besonderen" Verfahren teilnehmen.

Mit De-Mail werden elektronische Nachrichten verschlüsselt, geschützt und nachweisbar verschickt. Im Gegensatz zu einer einfachen E-Mail können bei der De-Mail sowohl die Identität der Kommunikationspartner als auch der Versand und der Eingang von De-Mails jederzeit zweifelsfrei nachgewiesen werden. Die Inhalte einer De-Mail können auf ihrem Weg durch das Internet nicht mitgelesen oder verändert werden. Weitere Informationen zur De-Mail bietet zum Beispiel das Bundesministerium des Innern unter www.de-mail.de und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) im Internet unter www.bsi.bund.de unter >> Publikationen >> Broschüren an.

Bei der normalen E-Mail und der De-Mail handelt es sich um zwei unterschiedliche Kommunikationsdienste. Auch ist eine elektronische Kommunikation zwischen einem normalen E-Mail-Postfach und einem De-Mail-Postfach nicht möglich. Gleiches gilt für den weiteren Kommunikationsdienst E-Postbrief (E-Brief) der Deutschen Post. Bei diesem können elektronische Nachrichten zwischen den Kunden des E-Postbrief-Dienstes versendet werden. Der E-Postbrief ist kein De-Mail-Angebot; die Deutsche Post besitzt keine Akkreditierung als De-Mail-Anbieter. Ein E-Mail-Verkehr zwischen E-Postbrief und einem De-Mail-Postfach ist nicht möglich.

Warum wird nach erfolgreichem Versand des Antrags und trotz authentifizierter Anmeldung mit einer Signaturkarte bzw. "Online-Ausweisfunktion" eine "Erklärung zur Entbindung von der Schweigepflicht" zum Ausdrucken und Unterschreiben bereitgestellt.

Die bereitgestellte "Erklärung zur Entbindung von der Schweigepflicht" wird als Ausfertigung für Ihre Unterlagen bereitgestellt. Dieser Zusatzdruck wird mit "Die Erklärung zur Entbindung von der ärztlichen Schweigepflicht wurde erstellt. Aufgrund der Authentifizierung ist eine Unterschrift der Erklärung nicht erforderlich." versehen.

Ebenso wird keine eigenhändige Unterschrift gefordert, wenn der Antrag durch den authentifizierten Betreuer gestellt wird und wenn die fehlende Einsichts- / Einwilligungsfähigkeit der betreuten Person vorliegt. Abhängig vom jeweiligen Antrag besteht im Einzelfall die Möglichkeit, dass trotzdem ein eigenhändig unterschriebener Zusatzdruck (z.B. die Entbindung von der ärztlichen Schweigepflicht bei Antragstellung durch Bevollmächtigten/Betreuer) erforderlich ist.

Warum reagiert die Anwendung nicht?

Ursache kann sein, dass Sie mit einem veralteten Browser arbeiten. Wir empfehlen grundsätzlich, aktuelle Browser wie zum Beispiel:
- Apple Safari - Version 14 (MacOS),
- Google Chrome - Version 91,
- Microsoft Edge - Version 91 (Chromium-Basis),
- Mozilla Firefox - Version 89,
zu verwenden (Stand: Juni 2021; Desktop-Versionen).

Warum werden leere Seiten ausgedruckt bzw. warum wird eine schwarze Druckvorschau angezeigt?

Die geschilderten Druckprobleme treten in erster Linie bei Verwendung älterer Versionen des "Google Chrome" - Browsers bzw. der Nutzung des "Google Chrome PDF Plugin" auf. Die erstellten PDF-Dokumente können mit dem PDF-Plugin des "Google Chrome" - Browsers nur angezeigt, aber nicht ausgedruckt werden. Wir empfehlen deshalb, zusätzlich einen anderen PDF-Viewer (z.B. den "Adobe Reader" in der aktuellen Version) zu installieren. Aus der Druckvorschau-Ansicht des "Google Chrome" - Browsers heraus müssen die PDF-Dokumente zuerst auf ihre lokale Festplatte heruntergeladen und dann von dort mit einem anderen PDF-Viewer (z.B. dem "Adobe Reader") geöffnet und gedruckt werden. Bitte merken Sie sich den Pfad, unter dem Sie die Datei abgespeichert haben.

Bei neueren Versionen des "Google Chrome" - Browsers können Sie den Download des erstellten PDF-Dokumentes als Standardeinstellung aktivieren. Diese Einstellung finden Sie unter:
Einstellungen / Sicherheit und Datenschutz / Website-Einstellungen / Zusätzliche Inhaltseinstellungen / PDF-Dokumente / "PDF-Dateien herunterladen, anstatt sie automatisch in Chrome zu öffnen" => den Schalter aktivieren.

Was ist bei nachzureichenden Unterlagen zu beachten?

Aus dem Fragendialog und ihren Antworten werden die Fragen ermittelt und im Unterlagenassistent zusammengefasst, zu welchen Sie gegebenenfalls weitere Versicherungsunterlagen, Nachweise bzw. Beweismittel an den Rentenversicherungsträger senden müssen. Die Aufstellung im Unterlagenassistent ist nicht abschließend, andere geeignete Versicherungsunterlagen, Nachweise bzw. Beweismittel können Sie ebenfalls übersenden. Bitte wählen Sie im Unterlagenassistent die einzureichenden Versicherungsunterlagen, Nachweise bzw. Beweismitteln aus. Mit ihrer Auswahl wird der Rentenversicherungsträger über die zu erwartenden Unterlagen informiert.

Wurden Versicherungsunterlagen, Nachweise bzw. Beweismittel bereits übersandt, so ist die erneute Vorlage nicht erforderlich. Versicherungsunterlagen sowie Unterlagen über Anrechnungszeiten beziehungsweise rentenrechtliche Zeiten sind dann nicht einzusenden, wenn diese Zeiten bereits im Versicherungsverlauf beziehungsweise in den Versicherungsunterlagen enthalten sind / diese dem Rentenversicherungsträger in einem Kontenklärungsverfahren bereits vorgelegen haben.

Ist die Vorlage von Versicherungsunterlagen erforderlich, bitten wir Sie, Fotokopien einzusenden, sofern wir nicht ausdrücklich Originalunterlagen oder Fotokopien beziehungsweise Abschriften anfordern, auf denen die Übereinstimmung mit dem Original bestätigt ist. In Fotokopien des Ausweises für Arbeit und Sozialversicherung können Sie die Daten unkenntlich machen, die für den Rentenversicherungsträger nicht erforderlich sind.

Sollten Zeugnisse als Beweismittel übersandt werden, können die Noten oder entsprechende Beurteilungen unkenntlich gemacht werden. Bei sonstigen Unterlagen und Urkunden genügen auch Fotokopien oder Abschriften, sofern deren Übereinstimmung mit dem Original bestätigt ist. Ist eine Bestätigung (keine amtliche Beglaubigung) erforderlich, kann diese durch die Auskunfts - und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung, deren Versichertenberater beziehungsweise Versichertenälteste, durch die anderen Sozialleistungsträger (zum Beispiel Krankenkassen), durch die Versicherungsämter beziehungsweise die Stadtverwaltungen oder Gemeindeverwaltungen oder die deutschen Auslandsvertretungen vorgenommen werden; die Bestätigung erfolgt kostenlos. Es reicht nicht aus, wenn die Bestätigung der Übereinstimmung der Fotokopie oder Abschrift mit dem Original von Ihnen selbst, einer Kirchenbehörde oder einem Rechtsanwalt, Rechtsbeistand oder Rentenberater vorgenommen wird.

Was ist bei digitalen Unterlagen zu beachten?

Nachzureichende Unterlagen können Sie als:

- digitale Anlage => Schalfläche "Hinzufügen" betätigen oder
- analoge Anlage z.B. per Post übersenden => Kontrollkästchen "Die Unterlage wird über den Postweg nachgereicht." aktivieren.

Zu den digitalen Anlagen beachten Sie bitte folgendes:
- Anzahl; je Frage/Abschnitt kann eine "digitale" Anlage hinzugefügt werden.
- Datei-Formate; zulässig sind pdf, jpg, png, tif.
- Konvertierung; ihre Datei wird in ein PDF/A-Dokument umgewandelt.
- Korrektur; hinzugefügte digitale Anlagen können entfernt werden.
- Maximale Anzahl; z.Zt. sind maximal 20 digitale Anlagen zugelassen.
- Maximale Größe; 1,5 Megabyte je Anlage, 10 Megabyte insgesamt.
- Verschlüsselte Dateien; sind nicht zugelassen.

Wird die maximal zulässige Anzahl / Größe überschritten können Sie weitere digitale Anlagen mit dem Formular "Übermitttlung von Unterlagen / Informationen an den Rentenversicherungsträger (S8003)" übermitteln.


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